Sauerstoff- und Plasmaschneiden bis zu 12 m

Eisenmaterialien, die zu Glühlampen gebracht werden, brennen, wenn sie sich in einer Sauerstoffatmosphäre befinden. Nach diesem Prinzip können Bleche oder Metallprofile durch eine Oxyzetylenflamme und einen reinen Sauerstoffstrahl geschnitten werden.
Es wird ein Kanüle verwendet, aus dem zwei Gasströme austreten. Der Oxycetylenstrahl errötet das Metall, der Sauerstoffstrahl hingegen den Schnitt, indem er die Schlacken dank seines Drucks entfernt.
Diese Kaniden werden von einer numerisch gesteuerten Maschine manövriert, die den Schnitt nach den von einer entsprechenden Software verwalteten Formen sehr präzise bedienen kann.
Das Prinzip des Plasmaschneidens lautet wie folgt: Ein Gas austritt unter hohem Druck aus einer Düse. Durch dieses Gas (Argon und Wasserstoff) entsteht ein elektrischer Bogen zwischen einer Elektrode und der zu schneidenden Oberfläche, indem das Gas in Plasma umgewandelt wird. Das Plasma überträgt wärme auf das Metall und bringt es auf Schmelztemperatur. Der Strahldruck entfernt die Rückstände durch Schneiden. Durch dieses Verfahren können sowohl dünne als auch sehr dicke Bleche geschnitten werden. Man geht davon aus, dass plasmageschwindigkeiten von mehr als 15000 km/h erreicht.
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